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Ostergedichte

Hier findest Du ein paar Ostergedichte,

vielleicht kennst Du ja etwas davon.

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Das Herz auch hat sein Ostern, wo der Stein

Vom Grabe springt, dem wir den Staub nur weihten;

Und was du ewig liebst, ist ewig dein.

Emanuel Geibel (1815-1884)

 

Ein Ostergedicht

Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest

Cornelia mich sitzen lässt?

Das war noch nichts: zu Ostern jetzt

hat sie mich abermals versetzt!

Nun freu ich mich auf Pfingsten

- nicht im Geringsten!

           (Heinz Erhardt)

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Hei, juchhei! Kommt herbei !

Suchen wir das Osterei !

Immerfort, hier und dort

und an jedem Ort !

 

Ist es noch so gut versteckt,

endlich wird es doch entdeckt.

Hier ein Ei ! Dort ein Ei !

Bald sind's zwei und drei !

 

Wer nicht blind, der gewinnt

einen schönen Fund geschwind.

Eier blau, rot und grau

kommen bald zur Schau.

 

Und ich sag's, es bleibt dabei,

gern such ich ein Osterei :

Zu gering ist kein Ding,

selbst kein Pfifferling.

- Unbekannt - 

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Der erste Ostertag

 

Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht.

Es macht ein jeder, ein traurig Gesicht.

Sie jammern und weinen.

Die Sonn' will nicht scheinen!

Bei so vielem Regen.

 

Wie kann man da legen den Kindern das Ei?

O weih, o weih!

Da sagte der König:

So schweigt doch ein wenig!

Lasst Weinen und Sorgen.

Wir legen sie morgen!

Heinrich Hoffmann (1809 - 1894)

 

 

 

Osterhäschen dort im Grase

 

...Osterhäschen dort im Grase

Wackelschwänzchen,Schnuppernase.

Mit den langen braunen Ohren

hat ein Osterei verloren.

Zwischen Blumen seh ich´s liegen

Osterhäschen kann ich´s kriegen?

- Volksmund -              

Osterhäslein

 

Drunten an der Gartenmauer

hab' ich sehn das Häslein lauern.

eins, zwei, drei: legt's ein Ei,

lang wird's nimmer dauern.

 

Kinder, lasst uns niederducken!

Seht ihr's ängstlich um sich gucken?

Ei, da hüpft's und dort schlüpft's

durch die Mauerlucken.

 

Und nun sucht in allen Ecken,

wo die schönsten Eier stecken,

rot und blau, und grün und grau

und mit Marmorflecken.

Friedrich Güll (1812-1879)

 

Das Ei         

 

Das weiß ein jeder, wer's auch sei,

gesund und stärkend ist das Ei.

Nicht nur in allerlei Gebäck,

wo es bescheiden im Versteck,

nicht nur in Soßen ist's beliebt,

weil es denselben Rundung gibt.

Nicht eben dieserhalben nur,

nein, auch in leiblicher Statur,

gerechtermaßen abgesotten,

zu Pellkartoffeln, Butterbroten

erregt dasselbe fast bei allen

ein ungeteiltes Wohlgefallen.

Und jeder rückt den Stuhl herbei

und spricht: Ich bitte um ein Ei.

Wilhelm Busch            

 

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